Kosten beim Abrufkredit

Flexibel verfügen, und zahlen nur bei tatsächlicher Nutzung, so funktioniert ein Abrufkredit. Die für den Kunden entstehenden Kosten richten sich maßgeblich nach der geliehenen Geldsumme, dem Zinssatz sowie der Dauer der Nutzung.

Zinsen

Der Zinssatz ist die Preisangabe für die Nutzung eines Kredit. Der Kunde zahlt die Zinsen (hier ausführlichere Infos) tageweise und nur für den jeweils verfügten Betrag. Der so genannte effektive Jahreszins gibt die Gesamtkosten eines Kredit an. Anhand des Effektivzins können Verbraucher die Konditionen verschiedener Anbieter gegenüberstellen.

Kreditsumme eintragen

Kreditsumme

Der geliehene Geldbetrag wird auch als Kreditsumme bezeichnet. Innerhalb einer Höchstgrenze – dem so genannten Kreditrahmen – kann der Kunde die Höhe der Auszahlung frei wählen. Je höher die verfügte Summe, desto mehr Kosten in Form von Zinsen fallen an. Der Kreditbetrag wird mit dem Zinssatz multipliziert.

Laufzeit

Auch die Dauer der Nutzung ist für die Gesamtkosten entscheidend. Die Zinsrechnung bezieht sich immer auf einen bestimmten Zeitraum. Beim Rahmenkredit werden die Zinsen tageweise berechnet. Daher gilt: je länger der Zeitraum der Inanspruchnahme, desto mehr Zinskosten entstehen. Nutzt der Kunde den Kredit z.B. für 30 Tage, zahlt er entsprechend Zinsen für diesen Zeitraum.

Bearbeitungsgebühren

Früher haben Banken dem Antragsteller zum Zeitpunkt des Kreditabschlusses eine einmalige Bearbeitungsgebühr berechnet. Diese betrug bis zu 2 Prozent des zur Verfügung gestellten Kreditrahmen. Die Erhebung einer Bearbeitungsgebühr ist Kreditinstituten inzwischen gesetzlich untersagt.

Zinsabrechnungstermine

Die Abrechnung der Zinsen auf dem Kreditkonto erfolgt meist monatlich. Die Zahlung im Voraus (anstelle einer nachträglichen jährlichen Zinszahlung) verschafft der Bank höhere Einnahmen und dem Kreditnehmer höhere Ausgaben. Die entstehende Differenz ist bereits im effektiven Jahreszins als Preisangabe für den Kredit eingerechnet.

Kosten für Transaktionen

Während Online-Buchungen vom oder auf das Abrufkreditkonto meist kostenfrei sind, berechnen einige Banken für Überweisungen per Telefon oder Brief eine Gebühr von ein paar Cent. Einige Anbieter verzichten darauf. Kontoführungsgebühren fallen bei Online-Krediten nicht an.

Tilgung

Die jederzeit mögliche Tilgung ist Teil des flexiblen Nutzungskonzepts eines Abrufkredit. Kosten fallen weder für eine planmäßige Rückzahlung noch für Sondertilgungen an. Unabhängig davon gilt der einfache Zusammenhang: ein Kunde, der den Kredit zügig tilgt, zahlt insgesamt weniger Zinsen als ein Darlehensnehmer, der sich mit der Rückzahlung Zeit lässt.

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