Hohe Kontogebühren umgehen – mit diesen 11 Tipps klappt es

So können Sie Kontogebühren sparenHohe Kosten beim Girokonto sind heutzutage leider nicht mehr die Ausnahme. Das gilt spätestens, seit die Kreditinstitute mit den Zinsen kein Geld mehr verdienen. So stehen viele Kunden vor der Entscheidung, die Bank zu wechseln. Doch ob dies wirklich notwendig und sinnvoll ist, hängt vom Einzelfall ab. Dieser Artikel bietet 11 Tipps zur Vermeidung von Kontogebühren – sowie die Möglichkeit die Konditionen verschiedener Banken zu vergleichen.

➥ So gehen Sie vor

  • 1. Sie suchen eine neue Bankverbindung? Filtern Sie verschiedene Anbieter nach Ihren Vorgaben. Klicken Sie bitte die entsprechenden Kästchen an, siehe unten.
  • 2. Sie möchten sich informieren, wie Sie Gebühren sparen ohne die Bank zu wechseln? Hier geht´s lang.

Bitte Kästchen anklicken
Schritt 1
kostenlose Kontoführung:

Schritt 2
niedrige Dispozinsen:

Schritt 3
kostenlos Bargeld abheben:

Schritt 4
Filialen in der Nähe:

Schritt 5
kostenlose Kreditkarte:

Schritt 6
Neukundenbonus:

➥ 
Ergebnis
bitte Button drücken

So vermeiden Sie hohe Kontogebühren

Nicht immer ist ein kompletter Wechsel der Bankverbindung gewünscht. Das gilt insbesondere, wenn man sich nur über einzelne Punkte ärgert, jedoch ansonsten mit der Geschäftsbeziehung zufrieden ist. Auch möchte man vielleicht den persönlichen Ansprechpartner in der Filiale um die Ecke behalten. Die Alternative zur Kontokündigung lautet: der Hausbank die Treue halten, aber einzelne Kontogebühren auf den Prüfstand stellen. Wir erläutern wofür Banken i.d. Regel zur Kasse bitten, und wie Sie die Kosten geschickt umgehen können.

Kontoführungsgebühren

So können Sie Ihre Kreditrate senkenNicht nur Direktbanken bieten Girokonten ohne Kontoführungsgebühren an. Auch Ihre Hausbank hat sich dem Internetzeitalter angeschlossen. So ziemlich jede Sparkasse oder Volksbank bietet heutzutage einen internetbasierten Tarif für ihr Konto an.

Tipp Nr. 1 – Tarifwechsel

Sparen Sie Geld durch einen Wechsel Ihres Kontotarifs ein. Dass danach gar keine Kontogebühren für mehr anfallen, möchten wir an dieser Stelle nicht versprechen. Doch eines ist sicher: Sie können hierdurch einen Großteil der bisherigen monatlichen Kosten einsparen.

Beispiel: das Komfortkonto einer Sparkasse kostet aktuell 9,95 Euro pro Monat. Dort sind alle Buchungen am Schalter inklusive. Durch einen Tarifwechsel auf das Basiskonto zahlen Sie monatlich nur noch 2,95 Euro. Da Sie in Zukunft alle Überweisungen und sonstigen Buchungen vom heimischen PC erledigen, sparen Sie ab sofort 7 Euro pro Monat ein. Beachten Sie jedoch, dass eine herkömmliche Überweisung in Papierform nun als Einzelposten mit einer Gebühr belegt wird.

Jahresgebühr für Kreditkarte

Ihre Hausbank berechnet Ihnen jedes Jahr eine Gebühr in Höhe von 30 Euro für Ihre Kreditkarte, obwohl Sie diese kaum nutzen? Auch hierfür gibt es zwei Möglichkeiten, die Kosten zu umgehen.

Tipp Nr. 2 – Kreditkarte einer anderen Bank nutzen

Eine Kreditkarte ist nicht unbedingt an ein bestimmtes Girokonto gebunden. Sie müssen somit nicht zwingend die Kreditkarte Ihrer eigenen Bank nutzen, sondern können die eines anderen Anbieters verwenden. Einige Banken bieten diesen Service an, ohne dass man dort wiederum ein Girokonto besitzen muss. Achten Sie bei der Auswahl darauf, dass der Kreditkartenanbieter keine Jahresgebühr verlangt. Ein passendes Angebot hierfür gibt es aktuell z.B. bei Barcleycard.

Tipp Nr. 3 – Zweitkonto eröffnen

Eine Alternative zur „externen Kreditkarte“ ist ein Zweitkonto zu eröffnen. Einige Direktbanken – wie die DKB oder die InGDiBa – bieten ein attraktives Gesamtpaket aus Girokonto ohne Kontoführungsgebühr sowie einer Kreditkarte ohne Jahresgebühr. Mit dem Zweitkonto können Sie Ihr altes Girokonto bestehen lassen, jedoch gleichzeitig die lästigen Gebühren der Hausbank umgehen.

Zinsen für Dispokredit

Trotz niedrigem Zinsniveau ist es nach wie vor teuer, wenn man das eigene Konto überziehen möchte. Etwa 10 Prozent verlangen Deutschlands Banken im Schnitt für die Nutzung des Dispokredit. Bei Online-Banken sind etwa 7 Prozent, siehe Dispozinsen im Vergleich. Wer hohe Zinsen für den Dispo auf seinem Girokonto vermeiden möchte, sollte sich die beiden folgenden Tipps durchlesen.

Unser Tipp Nr. 4 lautet – häufige Kontoüberziehungen vermeiden:

Meist sind es die vielen kleinen Extras zwischendurch, die das monatliche Budget schnell aufzehren. Versuchen Sie doch mal ein oder zwei Monate sparsamer zu wirtschaften. So sammelt sich wieder mehr Guthaben auf dem Girokonto an. Sie kommen nicht mehr ständig in Versuchung, den Dispo nutzen zu müssen.

Tipp Nr. 5 – Abrufkredit statt Dispo

Sie möchten weiterhin auf eine flexible Finanzreserve zurückgreifen, wenn das Guthaben auf Ihrem Girokonto zur Neige geht? Eine Alternative zum Dispo bietet der Abrufkredit. Dieser ist ebenso flexibel nutzbar, kostet jedoch nur die Hälfte der Zinsen. Siehe weitere Infos zum Abrufkredit sowie das folgende Beispiel:

Sie überziehen ihr Konto monatlich im Schnitt mit 1.000 Euro. Der Dispokredit bei Ihrer Raiffeisenbank kostet aktuell 12,00 Prozent Zinsen. Beim Rahmenkredit der InGDibA sind es hingegen nur 6,00 Prozent. Beim Dispokredit zahlen Sie für einen Monat 10,00 Euro. Beim halb so teuren Abruf-/Rahmenkredit fallen hingegen nur 5,00 Euro an.

Geld abheben am Automat

Sie sind von den ewigen Gebühren fremder Geldautomaten genervt, aber ansonsten läuft eigentlich alles rund mit der Geschäftsbeziehung? Dann bleiben Sie doch Ihrer Hausbank treu, und befolgen die beiden nächsten Tipps:

Tipp Nr. 6 lautet – nur Geldautomaten kooperierender Banken nutzen

Viele Kreditinstitute haben sich in den letzten Jahren zu einem so genannten Bankenverbund zusammen geschlossen. Durch die Zusammenschlüsse können deren Kunden kostenlos Bargeld an den Automaten aller beteiligten Banken abheben. Bekannte Verbundgruppen sind:

Tipp Nr. 7 – Kontogebühren umgehen mit zweiter Bankverbindung

Ihnen ist das „wer mit wem“ in der Bankenwelt zu kompliziert? Ihnen begegnen auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen nur Automaten fremder Geldinstitute? Dann ist das oben schon beschriebene Zweitkonto möglicherweise eine Lösung für Sie. Einige Direktbanken – siehe Beispiele oben – ermöglichen sogar kostenlose Bargeldabhebungen im Ausland. Zu welcher Bank der Geldautomat gehört, spielt letztlich keine Rolle. Fallen dennoch Gebühren an, erstatten Ihnen die Banken die Kosten im Nachhinein.

Beleghafte Buchungen

Die Einreichung von Überweisungen oder Schecks in Papierform lassen sich Banken heutzutage gerne extra bezahlen. Vermeiden Sie diese Kontogebühren, indem Sie die beiden folgenden Möglichkeiten in Erwägung ziehen:

Tipp Nr. 8 – Überweisungsautomaten nutzen

Nur die herkömmlichen Überweisungen in Papierform sind als Einzelposten kostenpflichtig. Wer der Bank den „Arbeitsschritt“ der Erfassung abnimmt, zahlt in der Regel nichts. Die Gebühren lassen sich z.B. umgehen, indem Sie die Überweisungsautomaten in den rund um die Uhr geöffneten Serviceterminals nutzen. Wer nicht extra deshalb in die Filiale fahren möchte, sollte auf die weiter oben schon beschriebene Online-Nutzung seines Kontos zurückgreifen.

Tipp Nr. 9 – Schecks bei Direktbank einreichen

Etwas schwieriger wird es mit den Gebühren bei Schecks, wenn Sie Ihr Girokonto bei einer Filialbank haben. Auch die eigenen Kunden werden inzwischen hierfür zur Kasse gebeten. Bei reinen Onlinebanken ist die Scheckeinreichung über den Postweg meist kostenlos. Sie zahlen hier nur das Porto für den Brief. Wer sehr viele Schecks einreichen muss, kann auch hier über die Eröffnung eines Zweitkontos nachdenken.

Kontogebühren für Auszüge

Wer sich die Kontoauszüge am herkömmlichen Auszugdrucker beschafft, muss gleich drei Nachteile in Kauf nehmen:

  • Sie müssen extra zur Filiale fahren
  • der Kontoauszugdrucker braucht oft ewig lange
  • je nach Kontotarif zahlen Sie hierfür auch noch Gebühren

Tipp Nr. 10 – nutzen Sie den elektronischen Kontoauszug

Doch auch für den Kontoauszug bietet das Internet-Zeitalter eine komfortable Lösung. Wer sein Girokonto online führt, verfügt i.d. Regel über ein elektronisches Postfach. Hierin lassen sich nicht nur normale Mitteilungen speichern, sondern auch Dokumente wie z.B. Kontoauszüge archivieren. Sprechen Sie Ihre Bank darauf an. Übrigens: Sie sparen sich damit auch die nervigen Portokosten für den Kontoauszugversand, wenn Sie mal für längere Zeit keine Auszüge abgeholt haben.

Einzahlung von Bargeld

Genau wie bei Überweisungen im Papierform verlangen viele Banken inzwischen auch Kontogebühren für die Einzahlung von Bargeld am Schalter. Doch auch hierfür gibt es eine Lösung: Automaten für Bareinzahlungen. Wer sie nutzt, zahlt in der Regel nichts. Etwas schwieriger wird es bei der Einzahlung von Münzen. Große Bankfilialen verfügen auch über Automaten zur Münzeinzahlung. Doch diese haben sich in der Praxis als störanfällig erwiesen, und werden wohl sukzessive wieder abgeschafft.

Tipp Nr. 11 – Einzahlung von Münzen am Weltspartag

Einen Tipp haben wir dennoch für Sie. Fragen Sie am Weltspartag bei Ihrer Bank nach, ob Sie kostenfrei Münzeinzahlungen vornehmen können. An diesem Tag sind viele Geldinstitute recht kulant. Der Weltspartag findet einmal jährlich am 30. oder 31 Oktober statt. Eine Garantie für die kostenlose Abwicklung können wir jedoch nicht geben. Aber Fragen kostet ja bekanntlich nichts.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.