Auto-Ratenkauf – so klappt es auch 2018 schnell und günstig

So klappt es mit dem Ratenkauf beim AutoOb kleiner Erstwagen oder Edelkarosse für Besserverdiener: Ein Auto ist teuer, und nicht jeder verfügt über die nötigen finanziellen Mittel. Doch günstige Zinsen, niedrige Raten und flexible Rückzahlungen machen den Kauf einfacher. Welche Möglichkeiten es gibt, was sie kosten, und für wen sie geeignet sind.

➥ So gehen Sie vor

  • 1. Welchen Geldbetrag benötigen Sie für Ihr Fahrzeug?
  • 2. Suchen Sie einen günstigen Ratenkredit über eine Onlinebank? Vergleichen Sie die Zinsen verschiedener Anbieter, siehe Rechner unten. Wählen Sie unter Verwendung: „Auto“. Beantragen Sie Ihren Kredit direkt online über die Ausgabetabelle.
  • 3. Sie möchten eine andere Finanzierung? Hier geht´s lang

Finanzierungen im Überblick

Die folgende Übersicht zeigt 5 weit verbreitete Möglichkeiten der Autofinanzierung. Die Kredite unterscheiden sich darin, ob eine Anzahlung oder Schlusszahlung geleistet werden muss, sowie in der Höhe der monatlichen Rate. Über den Link in der letzten Spalte (mehr Infos) können Sie die Zinsen verschiedener Anbieter miteinander vergleichen.

Finanzierungsart
Anzahlung
monatl. Rate
Schlussrate
Zins-Check
Klassicher Ratenkredit
nein
moderat
nein
Drei-Wege-Finanzierung
ja
niedrig
wahlweise: auch Weiterfinanzierung ist möglich
Schlussraten-Finanzierung
ja
moderat
ja
Leasing
ja
niedrig
wahlweise: Rückgabe des Fahrzeugs oder Übernahme per Schlussrate.
mehr Infos direkt beim Händler
Null-Prozent-Kredit
ja
hoch
nein
mehr Infos direkt beim Händler

5 Möglichkeiten für den Ratenkauf beim Auto

Welcher Käufertyp sind Sie? Möchten Sie eine Anzahlung leisten, und dafür bei den monatlichen Raten sparen? Oder ist Ihnen Flexibilität besonders wichtig? Die Finanzierungsbranche bietet Lösungen für alle Lebenssituationen. Wir erläutern, welche Möglichkeiten für einen Auto Ratenkauf es gibt, und für wen sie sich eignen. Zu jeder Finanzierung gibt es ein Beispiel. Sie können die monatliche Rate sowie Vor- und Nachteile direkt gegenüberstellen. Die Ausgangssituation ist jeweils identisch, um eine direkte Vergleichbarkeit zu ermöglichen.

Klassischer Ratenkredit

Ein klassischer Ratenkauf ist nach wie vor die meistgenutzte Art der Autofinanzierung. Der Käufer erwirbt den Wagen mithilfe eines Kredits, den ihm seine Bank gewährt. Das kann die Hausbank oder auch eine Onlinebank sein. Eine Anzahlung „in dem Sinn“ gibt es nicht. Der Käufer kann jedoch vorhandenes Eigenkapital einsetzen, um die Finanzierungssumme zu reduzieren. Bank und Kunde vereinbaren in unserem Beispiel für die Rückzahlung eine feste Laufzeit von 48 Monaten. Zur Kreditsumme werden die Zinsen hinzuaddiert. Die so ermittelten Gesamtkosten werden in gleichmäßigen monatlichen Raten über die gesamte Laufzeit verteilt. Eine Schlussrate gibt es nicht.

Herr Schneider möchte bei einem Händler ein Auto mit einem Kaufpreis in Höhe von 15.000 Euro erwerben. Er bekommt jedoch einen Barzahler-Rabatt in Höhe von 1.000 Euro, da bereits vorher einen Kredit aufnimmt, und den Händler somit bar auszahlen kann. 5.000 Euro kann er als Eigenkapital einbringen, also muss er noch 9.000 Euro finanzieren. Laufzeit: 48 Monate, Zinssatz in unserem Beispiel: 4 Prozent, Es geht auch günstiger, siehe Vergleich.

  • normaler Kaufpreis: 15.000 Euro
  • Barzahler-Rabatt: 1.000 Euro
  • Kaufpreis: 14.000 Euro
  • abzüglich Eigenkapital: 5.000 Euro
  • Finanzierungsbetrag: 9.000 Euro
  • monatliche Rate: 202,92
  • Gesamtkosten für Fahrzeug nach 4 Jahren: 14.740 Euro

Vorteile und Nachteile

Ein klassischer Ratenkredit bietet den Vorteil, dass die monatlichen Zahlungen durch das Eigenkapital gemindert werden können. Hierfür kann z.B. der Restwert des alten Wagens genutzt werden. Zudem sind die gleichbleibenden monatlichen Raten für den Kreditnehmer gut planbar. Ein weiterer wichtiger Vorteil darf nicht unterschätzt werden. Wer seine Autofinanzierung bereits vor dem Kauf klärt, also den Händler „cash auszahlt“, kann von einem Barzahlerrabatt profitieren. Bis der Kredit von der Bank genehmigt und ausgezahlt wird, dauert es im Schnitt etwa 4 Tage. Der einzige Nachteil besteht darin, dass die Zinsen bei einer eher durchschnittlichen Bonität des Kreditnehmers höher sein können, und der Kredit somit teurer wird als ursprünglich geplant.

Für wen eignet sich der klassische Ratenkauf?

Der Ratenkredit eignet sich insbesondere für Autofahrer, die im Moment des Kaufs nicht genügend Eigenkapital besitzen, und zudem auf Planungssicherheit Wert legen. Bei einer guten Bonität sind die Zinsen sehr günstig, bei einer schlechten eher hoch. Das Auto kann nach der letzten Monatsrate wahlweise

  • 1. weiter genutzt werden,
  • 2. oder über den Restwert als Anzahlung für einen erneuten Autokauf dienen.

Drei-Wege-Finanzierung

Diese Kreditvariante besteht wie die Bezeichnung schon vermuten lässt aus drei Teilen. Der Kunde leistet beim Kauf des Fahrzeugs eine Anzahlung, deren Höhe er weitestgehend selbst bestimmen kann. Einen weiteren Teil des Kreditbetrags zahlt er in monatlichen Raten ab. Zum Ende der fest vereinbarten Laufzeit hat der Kreditnehmer zwei Möglichkeiten zur Auswahl. Er kann

  • 1. das zum Teil abgezahlte Fahrzeug an den Händler zurück geben,
  • 2. oder es behalten.

Möchte er es weiterhin fahren, hat er wiederum zwei Möglichkeiten. Er kann

  • 1. den restlichen Kreditbetrag über eine einmalige Schlussrate komplett tilgen,
  • 2. oder den verbleibenden Kreditbetrag über eine Anschlussfinanzierung in Raten abzahlen.

Herr Schneider erwirbt dasselbe Fahrzeug diesmal über eine Drei-Wege-Finanzierung. Der Kaufpreis in gleicher Höhe wird in drei Teile aufgesplittet. Er leistet wie im Beispiel oben 5.000 Euro als Anzahlung. Den gleichen Betrag finanziert er über einen Ratenkredit. Zum Ende der Laufzeit plant er, den Wagen über eine Schlusszahlung in Höhe von ebenfalls 5.000 Euro zu übernehmen. Die Konditionen entsprechen ansonsten dem Beispiel für den Ratenkauf siehe oben.

  • Kaufpreis: 15.000 Euro
  • abzüglich Anzahlung: 5.000 Euro
  • vereinbarte Schlußzahlung: 5.000 Euro
  • Finanzierungsbetrag in Raten: 5.000 Euro
  • monatliche Rate: 129,19 Euro
  • Gesamtkosten für Fahrzeug nach 4 Jahren: 16.196,89 Euro

Vorteile und Nachteile

Der entscheidende Vorteil der Drei-Wege-Finanzierung liegt darin, dass die monatlichen Rückzahlungsraten besonders niedrig sind. Die entscheidende Schlussrate kann vom Nutzer langfristig eingeplant werden. Kann er das Kapital für die Schlussrate nicht aufbringen, lässt sich diese erneut in Raten abzahlen. Tritt letztgenannter Punkt ein, kann die Gesamtlaufzeit des Kredits jedoch recht lang werden.

Für wen eignet sich die Dreiwegefinanzierung?

Diese Kreditoption ist ideal, wenn die eigene finanzielle Situation zum Zeitpunkts des Autokaufs unklar ist. Man bleibt flexibel, und kann später noch auf Eventualitäten reagieren.

Finanzierung mit Schlussrate

Die Schlussratenfinanzierung – häufig auch als Ballonfinanzierung bezeichnet – ähnelt der Drei-Wege-Finanzierung. Der Focus liegt – wie die Bezeichnung schon vermuten lässt – auf der Schlussrate. Die gesamte Kreditsumme wird zunächst über die komplette Laufzeit verteilt. Die monatlichen Raten werden jedoch ganz bewusst niedrig gehalten. Einzig die letzte Monatsrate – welche als Einmalzahlung geleistet wird – ist deutlich höher. Der Käufer kann wenn er möchte auch noch eine Anzahlung leisten. In der Regel wird bereits bei Abschluss des Kreditvertrages vereinbart, wie genau die letzte Rate beglichen werden soll. Es gibt zwei Optionen:

  • 1. Der Kreditnehmer spart während der Laufzeit das Geld für die Schlusszahlung an, um diese im letzten Monat komplett zu begleichen.
  • 2. Andernfalls ist auch eine Anschlussfinanzierung der Schlussrate denkbar. Hierfür wird ein neuer Kredit mit Laufzeit und monatlichen Raten abgeschlossen.

Herr Schneider möchte sein Auto auf Raten kaufen, entscheidet sich jedoch diesmal für eine Schlussratenfinanzierung ohne Anzahlung. Die erste Hälfte des Kaufpreises zahlt der in monatlichen Raten ab. Für die übrigen 7.500 Euro leistet er eine einmalige Abschlusszahlung.

  • Kaufpreis: 15.000 Euro
  • Anzahlung: keine
  • Finanzierungsbetrag in Raten: 7.500 Euro
  • vereinbarte Schlusszahlung: 7.500 Euro
  • monatliche Rate: 193,65
  • Gesamtkosten für Fahrzeug nach 4 Jahren: 16.795,34 Euro

Vorteile und Nachteile

Der größte Vorteil der Ballonfinanzierung ist, dass der Käufer das Auto ohne Anzahlung „kaufen“, aber dennoch in relativ niedrigen Raten abzahlen kann. Teuer wird es jedoch, wenn das Geld für die Schlusszahlung nicht vorhanden ist, und somit eine Anschlussfinanzierung her muss. Oft sind die Konditionen dafür deutlich schlechter als beim ursprünglichen Kredit. Außerdem werden beim Autokauf die Kreditzinsen für die gesamte Kreditsumme – also auch für die Schlussrate – berechnet.

Für wen eignet sich die Ballonfinanzierung?

Für wen die Einmalzahlung am Ende der Laufzeit kein großes Problem darstellt, kann sich ruhigen Gewissens für eine Ballonfinanzierung entscheiden. Unter dem Strich ist die Schlussratenfinanzierung für den Kunden jedoch eine eher teure Finanzierungsform. Das gilt insbesondere dann, wenn noch eine Anschlussfinanzierung für die Schlussrate notwendig wird.

Leasing

Leasing ist insbesondere bei Unternehmen und Dienstleistern sehr beliebt. Statt den Wagen beim Händler zu kaufen, wird er lediglich angemietet. Der Leasingvertrag beinhaltet lediglich das Recht zur Nutzung. Der Fahrer wird demnach nicht Eigentümer des Fahrzeugs. Nach Ende der Laufzeit kann er wählen, ob er das Auto an den Händler zurück gibt, oder es per Kaufvertrag erwirbt. Die monatlich zu zahlenden Leasingraten errechnen sich aus dem aktuellen Fahrzeugwert sowie dem voraussichtlichen Restwert, den das Fahrzeug nach Ablauf der Leasingzeit noch haben wird. Die Differenz plus Gebühren und Zinsen ergibt den Leasingbetrag. Dieser wird auf die gesamte Laufzeit aufgeteilt. Die Raten sind also lediglich ein Ausgleich für die Abnutzung, den Verschleiß sowie den normalen Wertverlust des Wagens. Angeboten werden solche Verträge in der Regel von Autohäusern und offiziellen Vertragshändlern.

Herr Schneider least ein Neufahrzeug für die Dauer von 4 Jahren (angelehnt an die anderen Finanzierungsbeispiele). Er entscheidet sich für die klassische Variante, nämlich den Wagen nach Ablauf des Leasingvertrags zurück zu geben. Er leistet eine Anzahlung, siehe Beispiel unten. Der geschätzte Wertverlust des Fahrzeugs nach 4 Jahren beträgt 8.000 Euro, hinzu kommen noch 500 Euro für Gebühren.

  • Kaufpreis: 15.000 Euro
  • Anzahlung: 5.000 Euro
  • Wertverlust + Gebühren: 8.500 Euro
  • Leasingrate: 177,08 Euro
  • Schlusszahlung: keine
  • Gesamtkosten für Fahrzeug nach 4 Jahren: 13499.84 Euro

Vorteile und Nachteile

Für Unternehmen ist Leasing ideal. Der Wagen gehört nicht zum Firmenvermögen. Die Leasingraten gelten als Betriebsausgaben. Die Kreditlinie der Hausbank des Unternehmens muss nicht wegen einer Autofinanzierung beansprucht werden. Privatpersonen die gerne mit einem Neuwagen unterwegs sind, sparen die teuren Anschaffungskosten. Für Letztere kann Leasing jedoch auch nachteilig sein. Bei nicht vertragsgemäßer Nutzung, z.B. bei mehr gefahrenen Kilometern oder einem schlechten Zustand des Fahrzeugs werden dem Nutzer zusätzliche Gebühren abgezogen.

Für wen ist Leasing sinnvoll?

Wie oben schon erwähnt, profitieren in erster Linie Unternehmen. Leasing kann jedoch auch für Privatnutzer geeignet sein, die großen Wert auf einen Neuwagen legen. Diese sollten jedoch auf die Details im Leasingvertrag achten, um nicht auf zusätzlichen Kosten sitzen zu bleiben.

Null-Prozent-Kredit

Wie es der Name schon erahnen lässt, handelt es sich hierbei um einen Kredit ohne Zinsen. Der Autohändler hat im Vorfeld mit seiner Bank spezielle Konditionen für die Finanzierung seiner Autos vereinbart. Diese Konditionen ermöglichen es ihm, den Autokäufern – meist für bestimmte Fahrzeugmodelle – die Zinsen zu erlassen.

Der Kunde Herr Schneider zahlt zwar keine Zinsen. Der Kaufpreis ist jedoch im Vergleich zu den o.g. Finanzierungsformen um 1.000 Euro höher (siehe Erläuterung unten). Zudem verlangt der Händler, dass Herr Schneider eine Restschuldversicherung mit einem monatlichen Beitrag in Höhe von 50 Euro abschließt. Die restlichen Konditionen entsprechen den anderen Beispielen.

  • Kaufpreis: 16.000 Euro
  • Anzahlung: 5.000 Euro
  • Finanzierungssumme: 11.000 Euro
  • monatliche Kreditrate: 229,16
  • monatlicher Beitrag für Restschuldversicherung: 50,00
  • gesamte Monatsrate: 279,16
  • Gesamtkosten für Fahrzeug nach 4 Jahren: 18399,68 Euro

Warum raten wir von der 0-Prozent-Finanzierung ab?

Auf den ersten Blick erscheint eine Null Prozent Finanzierung für den Autokäufer vorteilhaft, da er im Vergleich zu herkömmlichen Krediten Zinsen spart. Viele Verbraucherschützer sehen dieses Finanzierungsmodell jedoch kritisch. So ist es durchaus üblich, dass sich die Händler die entgangenen Zinsen an anderer Stelle zurück holen. Vornehmlich geschieht das durch zusätzliche versteckte Kosten. Das können beispielsweise Gebühren oder eine aufgezwungene Restschuldversicherung sein. Eine andere Möglichkeit ist der Verkauf des Fahrzeugs zum normalen Listenpreis ohne einen sonst möglichen Rabatt. Im Ergebnis kann der Wagen somit teurer werden als bei einem normalen Ratenkauf mit Zinsen. Es ist daher vor dem Abschluss einer Null-Prozent-Finanzierung immer ratsam, die Fahrzeugpreise bei verschiedenen Händlern zu vergleichen.

Fazit

Wer ein Auto in Raten kaufen möchte, kann auf verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten zurück greifen. Doch nicht alles was auf den ersten Blick günstig erscheint, ist es auch. Entscheidend ist, die passende Kreditform für die persönlichen Wünsche sowie die eigene Lebenssituation zu finden. Im nächsten Schritt sollte man verschiedene Anbieter miteinander vergleichen. Am günstigsten bezogen auf die Gesamtkosten schneidet in unseren Berechnungen der normale Ratenkredit ab. Wichtig ist vor Abschluss eines Vertrags die Details zu studieren, um später unerwünschte Kosten zu vermeiden. Besonders genau hinschauen sollte man bei Leasingverträgen und 0-Prozent-Finanzierungen.

Quelle für Berechnungen: http://www.n-heydorn.de/autofinanzierung.html

4 Gedanken zu „Auto-Ratenkauf – so klappt es auch 2018 schnell und günstig“
  1. Hallo,

    ich habe folgende Frage:

    Leider hat mein 12 Jahre altes Auto so ziemlich den Geist aufgegeben. Bekomme es zwar eventuell noch mal über den Tüv. Aber nur wenn ich laut Werkstatt etwa 1.600 Euro reinstecke, da mehrere Sachen kaputt… Nun überlege ich mir lieber ein anderen Fahrzeug zu kaufen. Habe eins im Auge, was 11.500 Euro kosten soll. Da ich nur 3.000 Cash habe, muss ich den Rest wohl in Raten abstottern. Was können Sie mehr für einen Kredit empfehlen, damit ich nicht ewig dran abzahlen muss?? Ich verdiene 1.600 netto, und bin unbefristet angestellt.

    Herzlichen Dank schonmal für Ihre Antwort…

    1. Hallo,

      Ich sehe grundsätzlich 3 Möglichkeiten, wie Sie es machen können:

      1. Über den klassischen Ratenkredit: Da Sie bereits 3.000 Euro an Eigenkapital haben, müssten Sie nur noch 8.500 darüber finanzieren. Sie zahlen die Summe in gleichmäßigen monatlichen Raten ab. Wählen Sie eine Laufzeit von 36 Monaten, damit Sie möglichst schnell mit der Rückzahlung fertig sind. Beim günstigsten Anbieter würden Sie aktuell (Stand Mai 2018) eine monatliche Rate in Höhe von ca. 240 Euro zahlen.

      2. Sie finanzieren das Auto über den Händler (falls Sie es über einen Händler kaufen möchten). Erkundigen Sie sich nach einer Drei-Wege-Finanzierung. Lassen Sie sich dort ein Angebot berechnen. Wie eine Drei-Wege-Finanzierung funktioniert, können Sie hier nachlesen.

      3. Eventuell wäre auch ein günstiges Leasingangebot interessant. Hier muss man jedoch einige Punkte beachten, damit man nicht am Ende draufzahlt. Hierüber erhalten Sie ebenfalls beim Autohändler Informationen.

      Viel Erfolg

  2. Hey,

    ich habe eine Frage. Was ist, wenn ich einen Unfall habe, und das Fahrzeug wirtschaftlichen Totalschaden erleidet? Habe ich dann nicht einen immensen Nachteil bei einem auf Raten gekauften Auto? Denn die Versicherung zahlt doch sicherlich nicht den gesamten Kreditbetrag oder? Und ich hätte nichts zum verkaufen, um die Restsumme abzudecken. Wie geht man da am besten vor?

    1. Hallo,

      bei einem neuwertigen Fahrzeug wäre es zunächst wichtig, eine Vollkasko-Versicherung abzuschließen. Damit erhalten Sie bei einem Totalschaden aber zunächst nur den Wiederbeschaffungswert des Autos ausgezahlt. Bei einem Neuwagen würden Sie somit viel Geld verlieren. Sie können jedoch einen Versicherungstarif wählen, der eine sogenannte Neuwertentschädigung enthält. Die Versicherung würde somit bei einem Schaden den Kaufpreis erstatten. Abgezogen hiervon wird noch der Restwert des Fahrzeugs sowie die im Tarif vereinbarte Selbstbeteiligung.

      Viele Grüße

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